Arbeitsblatt-Paket

Klasse 7/8

5 Arbeitsblätter · je mit Lösungsblatt für die Lehrkraft

Inhalt

  1. 1Plattentektonik livePlattentektonik und Naturrisiken · BP 2016, 3.2.1 · Arbeitsblatt
  2. 2Stadt-Land-VergleichSiedlungs- und Wirtschaftsräume · BP 2016, 3.2.3 · Arbeitsblatt
  3. 3Gletscher-ExplorerKlimawandel und Hochgebirge · BP 2016, 3.2.2 · Arbeitsblatt
  4. 4Klimadiagramm-GeneratorKlima- und Vegetationszonen · BP 2016, 3.2.2 · Arbeitsblatt
  5. 5Vegetationszonen-ExplorerKlima- und Vegetationszonen · BP 2016, 3.2.2 · Arbeitsblatt

Über dieses Paket

Die Blätter stammen von Geographie interaktiv, einer freien Plattform für Geographieunterricht mit echten Daten. Jedes Blatt gehört zu einem Werkzeug im Browser; der QR-Code führt direkt dorthin. Gedruckt am 2. November 2026.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/materialien

Arbeitsblatt Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.1)

Plattentektonik live

Plattentektonik und Naturrisiken

Name:

Datum:

Scannen öffnet das WerkzeugQR-Code zum Werkzeug

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Stelle im Werkzeug den Zeitraum auf 7 Tage und die Mindest-Magnitude auf 4,5. Zähle die Beben in den drei Regionen der Tabelle.

Das kann ich danach

  • Ich kann auf einer Karte erkennen, wo sich Erdbeben häufen.
  • Ich kann den Zusammenhang zwischen Erdbeben und Plattengrenzen beschreiben.
  • Ich kann erklären, warum es in Deutschland selten starke Beben gibt.

Meine Vermutung

Wenn du alle Erdbeben der letzten Woche auf die Weltkarte setzt: Wie sind sie deiner Vermutung nach verteilt?

  • A) Gleichmäßig über die ganze Erde
  • B) In Linien und Bändern
  • C) Nur in den Bergen

Aufgaben

Die Aufgaben steigen in drei Stufen an: Ein Merkmal kennen → Mehrere Schritte verbinden → Zusammenhänge begründen.

  1. 1

    Beschreibe wie die Erdbeben auf der Weltkarte verteilt sind. Wo häufen sie sich, wo gibt es fast keine?AFB I · Ein Merkmal kennen

  2. 2

    Ordne zu Nenne zu jeder Region in der Tabelle den Typ der Plattengrenze (auseinander, aufeinander zu, aneinander vorbei) mithilfe der Plattengrenzen-Ebene.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

  3. 3

    Erkläre warum Erdbeben vor allem an Plattengrenzen entstehen und nicht in der Mitte der Platten.AFB II · Zusammenhänge begründen

  4. 4

    Beurteile die Aussage: „In Deutschland braucht man keine erdbebensicheren Häuser.“ Nutze die Karte und ein Gegenbeispiel aus Europa.AFB III · Zusammenhänge begründen

6

Trage ein: Beben der letzten 7 Tage ab M 4,5

RegionAnzahl BebenStärkstes Beben (M)Typ der Plattengrenze
Japan
Island / Mittelatlantik
Kalifornien
7

Schnellcheck. Kreuze die richtige Antwort an.

  1. 1. Schau dir im Werkzeug die Karte mit den aktuellen Erdbeben an. Wo häufen sich die Erdbebenpunkte besonders?

    • A) Entlang der Plattengrenzen (gestrichelte Linien)
    • B) Gleichmäßig verteilt über alle Kontinente
    • C) Nur in der Mitte der Ozeane
    • D) Ausschließlich in Europa und Nordamerika
  2. 2. In welchem Ozean liegt der sogenannte "Pazifische Feuerring" (Ring of Fire)?

    • A) Im Pazifischen Ozean
    • B) Im Atlantischen Ozean
    • C) Im Indischen Ozean
    • D) Im Arktischen Ozean
  3. 3. Was passiert an einer Subduktionszone?

    • A) Eine schwerere ozeanische Platte taucht unter eine leichtere kontinentale Platte ab
    • B) Zwei Platten entfernen sich voneinander und neues Gestein entsteht
    • C) Zwei Platten gleiten seitlich aneinander vorbei
    • D) Zwei kontinentale Platten verschmelzen zu einer
  4. 4. Stelle im Werkzeug den Zeitraum "7 Tage" ein und setze die Mindest-Magnitude auf 5,0. Was beobachtest du?

    • A) Starke Erdbeben kommen deutlich seltener vor als schwache
    • B) Starke Erdbeben sind genauso häufig wie schwache
    • C) Es gibt mehr starke als schwache Erdbeben
    • D) Starke Erdbeben treten nur in Europa auf
  5. 5. Warum treten Vulkane und Erdbeben oft in denselben Regionen auf?

    • A) Weil beide Phänomene durch die Bewegung der Lithosphärenplatten verursacht werden
    • B) Weil Vulkane durch Erdbeben ausgelöst werden
    • C) Weil beide nur in heißen Klimazonen vorkommen
    • D) Weil das Magma Erdbeben verhindert

In eigenen Worten

Erkläre in eigenen Worten, warum Erdbeben vor allem an Plattengrenzen entstehen.

Japan und Deutschland haben sehr unterschiedliche Bauvorschriften für Häuser. Begründe das mit dem, was du im Werkzeug gesehen hast.

Weiterdenken: gemeinsam etwas Echtes machen

Erstellt eine Erdbeben-Wochenschau: Wo hat es diese Woche gebebt, warum genau dort, und wer war betroffen?

Produkt: Nachrichtenbeitrag, zwei Minuten (Video oder Podcast). Für: die Parallelklasse.

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Stell dir zwei Bücher vor, die du gegeneinander schiebst. Wo passiert etwas – an den Kanten oder in der Mitte?

Zusatzaufgabe

Finde das tiefste Beben der Woche (Tiefe in km). Erkläre mit dem Grenztyp, warum es so tief liegen kann.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/tools/plattentektonik-live

Lösungsblatt · Für die Lehrkraft

Plattentektonik live

Plattentektonik und Naturrisiken · Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.1)

Lernziel

Zusammenhang von Plattengrenzen, Erdbeben und Vulkanismus an aktuellen Daten erkennen.

Für die Lehrkraft

Zeitbedarf mit Werkzeug: etwa 30 Minuten

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Stelle im Werkzeug den Zeitraum auf 7 Tage und die Mindest-Magnitude auf 4,5. Zähle die Beben in den drei Regionen der Tabelle.

Lösungen und Erklärungen

  1. 1

    Beschreibe wie die Erdbeben auf der Weltkarte verteilt sind. Wo häufen sie sich, wo gibt es fast keine?AFB I · Ein Merkmal kennen

    Erwartungshorizont: Bänder entlang des Pazifikrands, Mittelmeer–Himalaya, mittelozeanische Rücken; kaum Beben im Inneren von Kontinenten wie Kanada, Brasilien, Russland.

  2. 2

    Ordne zu Nenne zu jeder Region in der Tabelle den Typ der Plattengrenze (auseinander, aufeinander zu, aneinander vorbei) mithilfe der Plattengrenzen-Ebene.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

    Erwartungshorizont: Japan: aufeinander zu (Subduktion); Island/Atlantik: auseinander; Kalifornien: aneinander vorbei (Transform).

  3. 3

    Erkläre warum Erdbeben vor allem an Plattengrenzen entstehen und nicht in der Mitte der Platten.AFB II · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Platten bewegen sich; an den Grenzen verhaken sie sich, Spannung baut sich auf und entlädt sich ruckartig; im Inneren wirken kaum solche Kräfte.

  4. 4

    Beurteile die Aussage: „In Deutschland braucht man keine erdbebensicheren Häuser.“ Nutze die Karte und ein Gegenbeispiel aus Europa.AFB III · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Deutschland liegt fern von Grenzen (geringe Gefährdung, Ausnahme Oberrheingraben); Italien/Griechenland an der Grenze Afrika–Eurasien mit starken Beben; Aussage im Kern richtig, aber nicht absolut.

6

Trage ein: Beben der letzten 7 Tage ab M 4,5

Tabelle: Werte aus dem Werkzeug; Vollständigkeit und Einheiten zählen, nicht die letzte Stelle.

Spalten der Tabelle auf dem Arbeitsblatt: Region · Anzahl Beben · Stärkstes Beben (M) · Typ der Plattengrenze

Japan · Island / Mittelatlantik · Kalifornien

Schnellcheck: Lösungen

  1. 1. Schau dir im Werkzeug die Karte mit den aktuellen Erdbeben an. Wo häufen sich die Erdbebenpunkte besonders?

    A) Entlang der Plattengrenzen (gestrichelte Linien)

    Erdbeben entstehen fast immer dort, wo zwei Lithosphärenplatten aufeinanderstoßen oder sich voneinander entfernen. Die Häufung entlang der Plattengrenzen zeigt diesen direkten Zusammenhang.

  2. 2. In welchem Ozean liegt der sogenannte "Pazifische Feuerring" (Ring of Fire)?

    A) Im Pazifischen Ozean

    Der Pazifische Feuerring ist ein Bereich rund um den Pazifik, in dem etwa 80 Prozent aller Erdbeben und viele Vulkane vorkommen. Dort treffen zahlreiche Lithosphärenplatten aufeinander.

  3. 3. Was passiert an einer Subduktionszone?

    A) Eine schwerere ozeanische Platte taucht unter eine leichtere kontinentale Platte ab

    An Subduktionszonen taucht die dichtere ozeanische Platte unter die kontinentale Platte ab. Dabei entstehen Tiefseegräben, Gebirge, Vulkane und häufige, starke Erdbeben.

  4. 4. Stelle im Werkzeug den Zeitraum "7 Tage" ein und setze die Mindest-Magnitude auf 5,0. Was beobachtest du?

    A) Starke Erdbeben kommen deutlich seltener vor als schwache

    Schwache Erdbeben (kleine Magnitude) kommen täglich tausendfach vor, während starke Erdbeben (ab Magnitude 5,0) viel seltener sind. Diese Gesetzmäßigkeit gilt weltweit.

  5. 5. Warum treten Vulkane und Erdbeben oft in denselben Regionen auf?

    A) Weil beide Phänomene durch die Bewegung der Lithosphärenplatten verursacht werden

    An Plattengrenzen bewegen sich die Lithosphärenplatten gegeneinander. Diese Bewegungen verursachen sowohl Erdbeben (durch Spannungen im Gestein) als auch Vulkanismus (durch aufsteigendes Magma).

Zu den Reflexionsfragen

Offene Antworten. Für die SOLO-Einordnung: Ein Merkmal nennen entspricht unistrukturell, mehrere Merkmale verbinden multistrukturell, einen Zusammenhang begründen relational.

Zur Vermutung
Wenn du alle Erdbeben der letzten Woche auf die Weltkarte setzt: Wie sind sie deiner Vermutung nach verteilt? Die Beben liegen in schmalen Bändern, und diese Bänder sind die Grenzen der Erdplatten. Die Karte der Beben ist damit zugleich eine Karte der Platten, ohne dass jemand die Grenzen einzeichnen müsste.
Zur Erklärfrage
Erkläre in eigenen Worten, warum Erdbeben vor allem an Plattengrenzen entstehen.
Zur Transferfrage
Japan und Deutschland haben sehr unterschiedliche Bauvorschriften für Häuser. Begründe das mit dem, was du im Werkzeug gesehen hast.

Differenzierung und Hinweise

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Stell dir zwei Bücher vor, die du gegeneinander schiebst. Wo passiert etwas – an den Kanten oder in der Mitte?

Zusatzaufgabe

Finde das tiefste Beben der Woche (Tiefe in km). Erkläre mit dem Grenztyp, warum es so tief liegen kann.

Die Zahlen in der Tabelle ändern sich täglich; das ist gewollt und Anlass für die Frage, warum Muster stabil bleiben, obwohl Werte schwanken.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04

Arbeitsblatt Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.3)

Stadt-Land-Vergleich

Siedlungs- und Wirtschaftsräume

Name:

Datum:

Scannen öffnet das WerkzeugQR-Code zum Werkzeug

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Vergleiche im Werkzeug Stuttgart mit der Schwäbischen Alb und trage die Werte in die Tabelle ein. Wähle danach einen dritten Ort deiner Wahl.

Das kann ich danach

  • Ich kann Bevölkerungsdichte lesen und zwei Regionen damit vergleichen.
  • Ich kann Unterschiede in der Flächennutzung von Stadt und Land beschreiben.
  • Ich kann Vor- und Nachteile beider Räume gegeneinander abwägen.

Meine Vermutung

Wie viel dichter besiedelt ist deiner Vermutung nach eine Großstadt im Vergleich zu einer ländlichen Gemeinde?

  • A) Etwa doppelt so dicht
  • B) Etwa zehnmal so dicht
  • C) Mehr als dreißigmal so dicht

Aufgaben

Die Aufgaben steigen in drei Stufen an: Ein Merkmal kennen → Mehrere Schritte verbinden → Zusammenhänge begründen.

  1. 1

    Nenne die Bevölkerungsdichte von Stuttgart und der Schwäbischen Alb und erkläre in einem Satz, was diese Zahl bedeutet.AFB I · Ein Merkmal kennen

  2. 2

    Vergleiche die Flächennutzung der beiden Räume (Siedlung/Verkehr, Landwirtschaft, Wald). Welche Nutzung überwiegt wo?AFB II · Mehrere Schritte verbinden

  3. 3

    Erkläre warum der Anteil der über 65-Jährigen auf dem Land höher ist als in der Stadt.AFB II · Zusammenhänge begründen

  4. 4

    Beurteile ob das Leben auf dem Land oder in der Stadt „besser“ ist. Belege je ein Argument mit einem Wert aus dem Werkzeug.AFB III · Zusammenhänge begründen

6

Trage ein: Zwei Räume im Vergleich

KennzahlStuttgartSchwäbische AlbMein Ort
Bevölkerungsdichte (Ew/km²)
Anteil unter 18 Jahren
Anteil über 65 Jahren
Siedlung und Verkehr (%)
Wald (%)
7

Schnellcheck. Kreuze die richtige Antwort an.

  1. 1. Was gibt die Bevölkerungsdichte an?

    • A) Wie viele Menschen im Durchschnitt auf einem Quadratkilometer leben
    • B) Wie viele Menschen insgesamt in einem Land leben
    • C) Wie groß eine Stadt in Quadratkilometern ist
    • D) Wie viele Häuser in einer Straße stehen
  2. 2. Welches Merkmal ist typisch für einen Verdichtungsraum (Ballungsraum)?

    • A) Weite Felder und nur wenige Häuser
    • B) Eine sehr niedrige Bevölkerungsdichte
    • C) Eine hohe Bevölkerungsdichte mit vielen Menschen auf engem Raum
    • D) Überwiegend Wald und kaum Siedlungen
  3. 3. Gib im Werkzeug eine deutsche Postleitzahl ein (z. B. 70173 für Stuttgart). Welche echten Werte zeigt das Werkzeug dann an?

    • A) Nur den Namen der Stadt
    • B) Einwohner, Fläche und Bevölkerungsdichte der Gemeinde
    • C) Die Telefonvorwahl der Stadt
    • D) Die Durchschnittstemperatur des Ortes
  4. 4. Vergleiche im Werkzeug eine Großstadt mit einer ländlichen Gemeinde. Was stellst du bei der Bevölkerungsdichte fest?

    • A) Beide haben genau die gleiche Bevölkerungsdichte
    • B) Die ländliche Gemeinde ist dichter besiedelt als die Großstadt
    • C) Die Bevölkerungsdichte sagt nichts über Stadt und Land aus
    • D) Die Großstadt hat eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte als die ländliche Gemeinde
  5. 5. Woran erkennt man typischerweise einen ländlichen Raum?

    • A) Sehr viele Hochhäuser und U-Bahnen
    • B) Niedrige Bevölkerungsdichte und viel Landwirtschafts- oder Waldfläche
    • C) Eine besonders hohe Bevölkerungsdichte
    • D) Große Industriegebiete in der Innenstadt

In eigenen Worten

Erkläre in eigenen Worten, was Bevölkerungsdichte bedeutet und wie sie berechnet wird.

Eine Familie überlegt, von der Stadt aufs Land zu ziehen. Nenne je einen Punkt, der dafür und dagegen spricht, und belege ihn mit einem Wert aus dem Werkzeug.

Weiterdenken: gemeinsam etwas Echtes machen

Ihr beratet eine Familie, die vom Stadtrand aufs Land ziehen will: Vergleicht zwei Orte mit Zahlen und gebt eine begründete Empfehlung.

Produkt: Beratungsbrief mit Vergleichstabelle. Für: die Familie im Rollenspiel.

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 1: 3 100 Ew/km² heißt: Auf einer Fläche von einem Kilometer mal einem Kilometer leben 3 100 Menschen.

Zusatzaufgabe

Suche eine Kleinstadt, deren Werte zwischen Stuttgart und der Alb liegen. Begründe mit zwei Kennzahlen, warum sie „dazwischen“ liegt.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/tools/stadt-land-vergleich

Lösungsblatt · Für die Lehrkraft

Stadt-Land-Vergleich

Siedlungs- und Wirtschaftsräume · Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.3)

Lernziel

Unterschiede in Bevölkerungsdichte und Flächennutzung zwischen Stadt und Land analysieren.

Für die Lehrkraft

Zeitbedarf mit Werkzeug: etwa 30 Minuten

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Vergleiche im Werkzeug Stuttgart mit der Schwäbischen Alb und trage die Werte in die Tabelle ein. Wähle danach einen dritten Ort deiner Wahl.

Lösungen und Erklärungen

  1. 1

    Nenne die Bevölkerungsdichte von Stuttgart und der Schwäbischen Alb und erkläre in einem Satz, was diese Zahl bedeutet.AFB I · Ein Merkmal kennen

    Erwartungshorizont: ca. 3 100 vs. 120 Ew/km²; Einwohner pro Quadratkilometer Fläche.

  2. 2

    Vergleiche die Flächennutzung der beiden Räume (Siedlung/Verkehr, Landwirtschaft, Wald). Welche Nutzung überwiegt wo?AFB II · Mehrere Schritte verbinden

    Erwartungshorizont: Stadt: Siedlung/Verkehr über 50 %; Land: Landwirtschaft und Wald dominieren, Siedlung um 12 %.

  3. 3

    Erkläre warum der Anteil der über 65-Jährigen auf dem Land höher ist als in der Stadt.AFB II · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Abwanderung Jüngerer (Ausbildung, Arbeit), Bleiben der Älteren, weniger Zuzug; Stadt zieht junge Menschen an.

  4. 4

    Beurteile ob das Leben auf dem Land oder in der Stadt „besser“ ist. Belege je ein Argument mit einem Wert aus dem Werkzeug.AFB III · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Offen; entscheidend ist die Belegung mit Werten (Dichte, Nutzung, Alter, Pendleranteil) und die Einsicht, dass es auf Bedürfnisse ankommt.

6

Trage ein: Zwei Räume im Vergleich

Tabelle: Werte aus dem Werkzeug; Vollständigkeit und Einheiten zählen, nicht die letzte Stelle.

Spalten der Tabelle auf dem Arbeitsblatt: Kennzahl · Stuttgart · Schwäbische Alb · Mein Ort

Bevölkerungsdichte (Ew/km²) · Anteil unter 18 Jahren · Anteil über 65 Jahren · Siedlung und Verkehr (%) · Wald (%)

Schnellcheck: Lösungen

  1. 1. Was gibt die Bevölkerungsdichte an?

    A) Wie viele Menschen im Durchschnitt auf einem Quadratkilometer leben

    Die Bevölkerungsdichte beschreibt, wie viele Einwohner durchschnittlich auf einem Quadratkilometer wohnen. Sie ist das wichtigste Maß, um Stadt und Land zu unterscheiden.

  2. 2. Welches Merkmal ist typisch für einen Verdichtungsraum (Ballungsraum)?

    C) Eine hohe Bevölkerungsdichte mit vielen Menschen auf engem Raum

    In Verdichtungsräumen (Ballungsräumen) leben sehr viele Menschen dicht beieinander. Typische Merkmale sind eine hohe Bevölkerungsdichte und viel Siedlungs- und Verkehrsfläche.

  3. 3. Gib im Werkzeug eine deutsche Postleitzahl ein (z. B. 70173 für Stuttgart). Welche echten Werte zeigt das Werkzeug dann an?

    B) Einwohner, Fläche und Bevölkerungsdichte der Gemeinde

    Bei einer gültigen deutschen PLZ lädt das Werkzeug echte Daten: Einwohnerzahl, Fläche in km² und die daraus berechnete Bevölkerungsdichte der Gemeinde.

  4. 4. Vergleiche im Werkzeug eine Großstadt mit einer ländlichen Gemeinde. Was stellst du bei der Bevölkerungsdichte fest?

    D) Die Großstadt hat eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte als die ländliche Gemeinde

    In einer Großstadt ist die Bevölkerungsdichte um ein Vielfaches höher als im ländlichen Raum. Genau dieser Unterschied trennt Verdichtungsraum und ländlichen Raum.

  5. 5. Woran erkennt man typischerweise einen ländlichen Raum?

    B) Niedrige Bevölkerungsdichte und viel Landwirtschafts- oder Waldfläche

    Ländliche Räume haben eine niedrige Bevölkerungsdichte. Statt dichter Bebauung überwiegen Felder, Wiesen und Wald.

Zu den Reflexionsfragen

Offene Antworten. Für die SOLO-Einordnung: Ein Merkmal nennen entspricht unistrukturell, mehrere Merkmale verbinden multistrukturell, einen Zusammenhang begründen relational.

Zur Vermutung
Wie viel dichter besiedelt ist deiner Vermutung nach eine Großstadt im Vergleich zu einer ländlichen Gemeinde? Der Unterschied ist meist größer als vermutet: Großstädte kommen auf 2 000 bis 4 000 Menschen pro km², ländliche Gemeinden oft auf unter 100. Das ist ein Faktor von dreißig und mehr.
Zur Erklärfrage
Erkläre in eigenen Worten, was Bevölkerungsdichte bedeutet und wie sie berechnet wird.
Zur Transferfrage
Eine Familie überlegt, von der Stadt aufs Land zu ziehen. Nenne je einen Punkt, der dafür und dagegen spricht, und belege ihn mit einem Wert aus dem Werkzeug.

Differenzierung und Hinweise

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 1: 3 100 Ew/km² heißt: Auf einer Fläche von einem Kilometer mal einem Kilometer leben 3 100 Menschen.

Zusatzaufgabe

Suche eine Kleinstadt, deren Werte zwischen Stuttgart und der Alb liegen. Begründe mit zwei Kennzahlen, warum sie „dazwischen“ liegt.

Alle Werte sind gerundete Referenzwerte (Destatis, Statistisches Landesamt). Die Tabelle eignet sich für Partnerarbeit mit zwei Geräten.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04

Arbeitsblatt Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Gletscher-Explorer

Klimawandel und Hochgebirge

Name:

Datum:

Scannen öffnet das WerkzeugQR-Code zum Werkzeug

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Wähle im Werkzeug den Aletschgletscher. Vergleiche die Aufnahmen 2002, 2012 und 2023 und beschreibe die Gletscherzunge in der Tabelle.

Das kann ich danach

  • Ich kann auf Satellitenbildern die Ausdehnung eines Gletschers erkennen.
  • Ich kann die Veränderung über mehrere Jahre beschreiben.
  • Ich kann die Massenbilanz als Maß für Zuwachs oder Verlust deuten.

Meine Vermutung

Wie viel von seiner Fläche hat ein Alpengletscher deiner Vermutung nach seit dem Jahr 2000 verloren?

  • A) Kaum etwas, unter 5 %
  • B) Etwa ein Zehntel
  • C) Ein Viertel oder mehr

Aufgaben

Die Aufgaben steigen in drei Stufen an: Ein Merkmal kennen → Mehrere Schritte verbinden → Zusammenhänge begründen.

  1. 1

    Beschreibe wie sich die Gletscherzunge des Aletschgletschers zwischen 2002 und 2023 verändert hat.AFB I · Ein Merkmal kennen

  2. 2

    Vergleiche zwei Gletscher aus dem Werkzeug. Welcher hat stärker verloren? Nutze die Massenbilanz als Beleg.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

  3. 3

    Erkläre was eine negative Massenbilanz bedeutet und warum ein einzelner schneereicher Winter den Trend nicht umkehrt.AFB II · Zusammenhänge begründen

  4. 4

    Beurteile welche Folgen der Gletscherrückgang für Menschen im Tal hat. Nenne zwei Folgen und begründe eine davon.AFB III · Zusammenhänge begründen

6

Trage ein: Aletschgletscher in drei Aufnahmen

JahrLage der Gletscherzunge (Beschreibung)Auffälligkeiten (Schutt, Seen, Fels)
2002
2012
2023
7

Schnellcheck. Kreuze die richtige Antwort an.

  1. 1. Ziehe den Jahres-Regler im Werkzeug von 2002 bis 2023. Was passiert mit der Gletscherfläche?

    • A) Die helle Eisfläche wird von Jahr zu Jahr kleiner.
    • B) Die Eisfläche bleibt gleich groß.
    • C) Die Eisfläche wird größer, weil es mehr schneit.
    • D) Der Gletscher verschwindet sofort im ersten Jahr.
  2. 2. Was bedeutet eine negative kumulierte Massenbilanz in der Grafik?

    • A) Die Gletscher haben mehr Eis verloren als neu dazubekommen.
    • B) Die Gletscher sind schwerer geworden.
    • C) Es hat mehr geschneit als je zuvor.
    • D) Die Messung ist fehlerhaft.
  3. 3. Warum schmelzen Gebirgsgletscher seit Jahrzehnten?

    • A) Die Durchschnittstemperaturen steigen durch den Klimawandel.
    • B) Es regnet mehr, deshalb fließt das Eis ab.
    • C) Gletscher schmelzen nur im Sommer und wachsen im Winter wieder komplett nach.
    • D) Der Wind trägt das Eis ins Tal.
  4. 4. Warum sind Gletscher für die Trinkwasserversorgung im Sommer wichtig?

    • A) Sie geben im Sommer gespeichertes Schmelzwasser an Flüsse ab.
    • B) Sie filtern das Regenwasser und machen es sauber.
    • C) Sie verhindern, dass Flüsse austrocknen, indem sie Regen aufhalten.
    • D) Gletscherwasser wird direkt in Stauseen gepumpt.
  5. 5. Warum nennt man Gletscher „Klimazeugen“?

    • A) Ihr Rückgang zeigt sichtbar, dass sich das Klima erwärmt.
    • B) Sie messen die Lufttemperatur mit eingebauten Sensoren.
    • C) Sie berichten über das Wetter in Zeitungen.
    • D) Nur Wissenschaftler können Gletscher als Beweise nutzen.

In eigenen Worten

Erkläre in zwei Sätzen, was eine negative Massenbilanz für einen Gletscher bedeutet.

Welche Folgen hat der Gletscherrückgang für Menschen, die weit entfernt im Tal leben? Nenne zwei.

Weiterdenken: gemeinsam etwas Echtes machen

Erstellt eine Vorher-nachher-Bildgeschichte eines Gletschers und erklärt in drei Sätzen, was der Rückzug für die Menschen im Tal bedeutet.

Produkt: Bildgeschichte. Für: der Schaukasten der Schule.

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Massenbilanz = Zuwachs (Schnee) minus Verlust (Schmelze) in einem Jahr. Negativ heißt: Der Gletscher wird kleiner.

Zusatzaufgabe

Schätze anhand der Bilder, um wie viel Prozent die sichtbare Eisfläche zwischen 2002 und 2023 geschrumpft ist. Erkläre, wie du geschätzt hast.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/tools/gletscher-explorer

Lösungsblatt · Für die Lehrkraft

Gletscher-Explorer

Klimawandel und Hochgebirge · Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Lernziel

Gletscherrückgang als Folge des Klimawandels anhand von Bildreihen beschreiben.

Für die Lehrkraft

Zeitbedarf mit Werkzeug: etwa 25 Minuten

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Wähle im Werkzeug den Aletschgletscher. Vergleiche die Aufnahmen 2002, 2012 und 2023 und beschreibe die Gletscherzunge in der Tabelle.

Lösungen und Erklärungen

  1. 1

    Beschreibe wie sich die Gletscherzunge des Aletschgletschers zwischen 2002 und 2023 verändert hat.AFB I · Ein Merkmal kennen

    Erwartungshorizont: Zunge zieht sich talaufwärts zurück, wird schmaler und dunkler (Schutt), Eisfläche schrumpft.

  2. 2

    Vergleiche zwei Gletscher aus dem Werkzeug. Welcher hat stärker verloren? Nutze die Massenbilanz als Beleg.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

    Erwartungshorizont: Beide negativ; Vergleich über kumulierte Massenbilanz mit Zahlen; plausible Begründung (Höhenlage, Größe).

  3. 3

    Erkläre was eine negative Massenbilanz bedeutet und warum ein einzelner schneereicher Winter den Trend nicht umkehrt.AFB II · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Mehr Abschmelzen als Zuwachs pro Jahr; Trend über Jahrzehnte; ein Winter gleicht die Summe vieler Verlustjahre nicht aus.

  4. 4

    Beurteile welche Folgen der Gletscherrückgang für Menschen im Tal hat. Nenne zwei Folgen und begründe eine davon.AFB III · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Wasserversorgung/Landwirtschaft, Tourismus, Gefahren (Gletscherseen, Steinschlag); Begründung mit Zusammenhang Speicher–Sommerabfluss.

6

Trage ein: Aletschgletscher in drei Aufnahmen

Tabelle: Werte aus dem Werkzeug; Vollständigkeit und Einheiten zählen, nicht die letzte Stelle.

Spalten der Tabelle auf dem Arbeitsblatt: Jahr · Lage der Gletscherzunge (Beschreibung) · Auffälligkeiten (Schutt, Seen, Fels)

2002 · 2012 · 2023

Schnellcheck: Lösungen

  1. 1. Ziehe den Jahres-Regler im Werkzeug von 2002 bis 2023. Was passiert mit der Gletscherfläche?

    A) Die helle Eisfläche wird von Jahr zu Jahr kleiner.

    Zwischen 2002 und 2023 ist die Gletscherzunge deutlich kleiner geworden, was auch die sinkende Kurve der Massenbilanz zeigt.

  2. 2. Was bedeutet eine negative kumulierte Massenbilanz in der Grafik?

    A) Die Gletscher haben mehr Eis verloren als neu dazubekommen.

    Eine negative Massenbilanz bedeutet, dass der Gletscher insgesamt mehr Eis verloren als neu hinzugewonnen hat.

  3. 3. Warum schmelzen Gebirgsgletscher seit Jahrzehnten?

    A) Die Durchschnittstemperaturen steigen durch den Klimawandel.

    Steigende Temperaturen durch den vom Menschen verstärkten Treibhauseffekt lassen im Sommer mehr Eis schmelzen, als im Winter durch Schnee nachwächst.

  4. 4. Warum sind Gletscher für die Trinkwasserversorgung im Sommer wichtig?

    A) Sie geben im Sommer gespeichertes Schmelzwasser an Flüsse ab.

    Gletscher wirken als natürliche Wasserspeicher und geben im regenarmen Sommer gespeichertes Schmelzwasser an Flüsse ab.

  5. 5. Warum nennt man Gletscher „Klimazeugen“?

    A) Ihr Rückgang zeigt sichtbar, dass sich das Klima erwärmt.

    Der sichtbare Rückgang der Gletscherzunge auf Satellitenbildern macht den Klimawandel für jeden direkt beobachtbar.

Zu den Reflexionsfragen

Offene Antworten. Für die SOLO-Einordnung: Ein Merkmal nennen entspricht unistrukturell, mehrere Merkmale verbinden multistrukturell, einen Zusammenhang begründen relational.

Zur Vermutung
Wie viel von seiner Fläche hat ein Alpengletscher deiner Vermutung nach seit dem Jahr 2000 verloren? Viele Alpengletscher haben seit 2000 ein Viertel bis ein Drittel ihrer Fläche verloren, in einzelnen Jahren wie 2022 mehrere Prozent auf einmal. Die Massenbilanz ist seit Jahrzehnten fast durchgehend negativ.
Zur Erklärfrage
Erkläre in zwei Sätzen, was eine negative Massenbilanz für einen Gletscher bedeutet.
Zur Transferfrage
Welche Folgen hat der Gletscherrückgang für Menschen, die weit entfernt im Tal leben? Nenne zwei.

Differenzierung und Hinweise

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Massenbilanz = Zuwachs (Schnee) minus Verlust (Schmelze) in einem Jahr. Negativ heißt: Der Gletscher wird kleiner.

Zusatzaufgabe

Schätze anhand der Bilder, um wie viel Prozent die sichtbare Eisfläche zwischen 2002 und 2023 geschrumpft ist. Erkläre, wie du geschätzt hast.

Die Satellitenbilder (MODIS) zeigen Spätsommer; auf Wolken oder Neuschnee als Fehlerquelle hinweisen.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04

Arbeitsblatt Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Klimadiagramm-Generator

Klima- und Vegetationszonen

Name:

Datum:

Scannen öffnet das WerkzeugQR-Code zum Werkzeug

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Erzeuge im Werkzeug die Klimadiagramme von Stuttgart, Rom und Kairo. Lies die Werte für die Tabelle ab.

Das kann ich danach

  • Ich kann ein Klimadiagramm nach Walter/Lieth lesen.
  • Ich kann aus Temperatur- und Niederschlagskurve die Klimazone ableiten.
  • Ich kann zwei Orte anhand ihrer Diagramme vergleichen.

Meine Vermutung

Zwei Städte liegen fast auf demselben Breitengrad: eine an der Küste, eine tief im Landesinneren. Wie unterscheiden sich deiner Vermutung nach ihre Temperaturkurven?

  • A) Gar nicht, der Breitengrad entscheidet
  • B) Im Landesinneren schwankt die Temperatur stärker
  • C) An der Küste schwankt die Temperatur stärker

Aufgaben

Die Aufgaben steigen in drei Stufen an: Ein Merkmal kennen → Mehrere Schritte verbinden → Zusammenhänge begründen.

  1. 1

    Beschreibe das Klimadiagramm von Stuttgart: Verlauf der Temperaturkurve, Verteilung des Niederschlags, wärmster und kältester Monat.AFB I · Ein Merkmal kennen

  2. 2

    Vergleiche Rom und Kairo: Wie unterscheiden sich Niederschlag und Jahrestemperatur? Welche Klimazone passt jeweils?AFB II · Mehrere Schritte verbinden

  3. 3

    Erkläre woran du in einem Klimadiagramm nach Walter/Lieth eine Trockenzeit erkennst.AFB II · Zusammenhänge begründen

  4. 4

    Begründe warum Hamburg und Stuttgart ähnliche Temperaturen, aber Küstenorte kleinere Jahresschwankungen haben.AFB III · Zusammenhänge begründen

6

Trage ein: Drei Orte, drei Klimate

OrtJahresmitteltemperatur (°C)Jahresniederschlag (mm)Trockene MonateKlimazone
Stuttgart
Rom
Kairo
7

Schnellcheck. Kreuze die richtige Antwort an.

  1. 1. Was zeigt die rote Kurve in einem Klimadiagramm?

    • A) Den monatlichen Niederschlag in Millimeter
    • B) Den monatlichen Temperaturverlauf in Grad Celsius
    • C) Die Höhe des Ortes über dem Meeresspiegel
    • D) Die Anzahl der Sonnenstunden
  2. 2. Suche im Werkzeug die Stadt Hamburg. In welchem Monat regnet es dort am meisten?

    • A) Januar
    • B) Juli oder August
    • C) April
    • D) Dezember
  3. 3. Was versteht man unter einer Trockenzeit im Klimadiagramm?

    • A) Monate, in denen die Temperaturkurve unter 0 Grad fällt
    • B) Monate, in denen die Niederschlagsbalken deutlich niedriger sind als im Rest des Jahres
    • C) Die Zeit, in der das Diagramm keine Daten anzeigt
    • D) Monate mit mehr als 30 Grad Durchschnittstemperatur
  4. 4. Vergleiche im Werkzeug Stuttgart und Barcelona. Was fällt bei der Temperaturkurve von Barcelona im Sommer auf?

    • A) Die Temperaturen sind im Sommer deutlich höher als in Stuttgart
    • B) Die Temperaturen sind das ganze Jahr gleich
    • C) Es ist in Barcelona im Sommer kälter als in Stuttgart
    • D) Barcelona hat im Sommer keine Temperaturdaten
  5. 5. Ein Klimadiagramm zeigt ganzjährig hohe Temperaturen (über 20 Grad) und in jedem Monat über 60 mm Niederschlag. Welche Klimazone passt dazu?

    • A) Polares Klima
    • B) Gemäßigtes Klima
    • C) Tropisches Klima
    • D) Kontinentales Klima

In eigenen Worten

Erkläre in eigenen Worten, woran du im Klimadiagramm eine Trockenzeit erkennst.

Du willst im Winter in ein warmes Land reisen. Welche zwei Angaben im Klimadiagramm schaust du dir zuerst an?

Weiterdenken: gemeinsam etwas Echtes machen

Erstellt für eine Austauschschülerin einen Klima-Steckbrief ihrer Zielstadt: Welche Monate, welche Kleidung, und warum?

Produkt: Steckbrief mit Klimadiagramm. Für: die Austauschpartnerin.

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Im Diagramm entsprechen 10 °C genau 20 mm Niederschlag. Liegt die blaue Kurve unter der roten, ist es trocken.

Zusatzaufgabe

Wähle Reykjavik und Singapur. Erkläre, warum beide Orte trotz sehr unterschiedlicher Temperatur keine Trockenzeit haben.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/tools/klimadiagramm-generator

Lösungsblatt · Für die Lehrkraft

Klimadiagramm-Generator

Klima- und Vegetationszonen · Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Lernziel

Klimadiagramme (Walter/Lieth) für beliebige Orte erstellen und Klimazonen zuordnen.

Für die Lehrkraft

Zeitbedarf mit Werkzeug: etwa 30 Minuten

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Erzeuge im Werkzeug die Klimadiagramme von Stuttgart, Rom und Kairo. Lies die Werte für die Tabelle ab.

Lösungen und Erklärungen

  1. 1

    Beschreibe das Klimadiagramm von Stuttgart: Verlauf der Temperaturkurve, Verteilung des Niederschlags, wärmster und kältester Monat.AFB I · Ein Merkmal kennen

    Erwartungshorizont: Temperatur Sommermaximum Juli/August (~19 °C), Winter um 1 °C; Niederschlag ganzjährig, Sommer etwas mehr; kein arider Monat.

  2. 2

    Vergleiche Rom und Kairo: Wie unterscheiden sich Niederschlag und Jahrestemperatur? Welche Klimazone passt jeweils?AFB II · Mehrere Schritte verbinden

    Erwartungshorizont: Rom: Winterregen, Sommertrockenheit, ~16 °C → Subtropen/Mittelmeerklima; Kairo: fast kein Regen, ~22 °C → Wüstenklima.

  3. 3

    Erkläre woran du in einem Klimadiagramm nach Walter/Lieth eine Trockenzeit erkennst.AFB II · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Niederschlagskurve liegt unter der Temperaturkurve (Maßstab 1:2); Fläche dazwischen zeigt aride Monate.

  4. 4

    Begründe warum Hamburg und Stuttgart ähnliche Temperaturen, aber Küstenorte kleinere Jahresschwankungen haben.AFB III · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Meer speichert Wärme (maritim): milde Winter, kühle Sommer; Landesinneres (kontinental) schwankt stärker.

6

Trage ein: Drei Orte, drei Klimate

Tabelle: Werte aus dem Werkzeug; Vollständigkeit und Einheiten zählen, nicht die letzte Stelle.

Spalten der Tabelle auf dem Arbeitsblatt: Ort · Jahresmitteltemperatur (°C) · Jahresniederschlag (mm) · Trockene Monate · Klimazone

Stuttgart · Rom · Kairo

Schnellcheck: Lösungen

  1. 1. Was zeigt die rote Kurve in einem Klimadiagramm?

    B) Den monatlichen Temperaturverlauf in Grad Celsius

    Die rote Linie zeigt die Durchschnittstemperatur jeden Monat. Die blauen Balken daneben stellen den Niederschlag dar.

  2. 2. Suche im Werkzeug die Stadt Hamburg. In welchem Monat regnet es dort am meisten?

    B) Juli oder August

    In Hamburg sind die Sommermonate Juli und August die niederschlagsreichsten. Das gemäßigte Klima bringt das ganze Jahr Regen, mit einem leichten Sommer-Maximum.

  3. 3. Was versteht man unter einer Trockenzeit im Klimadiagramm?

    B) Monate, in denen die Niederschlagsbalken deutlich niedriger sind als im Rest des Jahres

    Eine Trockenzeit erkennt man an mehreren aufeinanderfolgenden Monaten mit sehr niedrigen Niederschlagsbalken. In Mittelmeergebieten fällt die Trockenzeit oft mit dem heißen Sommer zusammen.

  4. 4. Vergleiche im Werkzeug Stuttgart und Barcelona. Was fällt bei der Temperaturkurve von Barcelona im Sommer auf?

    A) Die Temperaturen sind im Sommer deutlich höher als in Stuttgart

    Barcelona liegt im Mittelmeerklima: Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter mild. Stuttgart im gemäßigten Klima hat kühlere Sommer und gleichmäßigeren Niederschlag.

  5. 5. Ein Klimadiagramm zeigt ganzjährig hohe Temperaturen (über 20 Grad) und in jedem Monat über 60 mm Niederschlag. Welche Klimazone passt dazu?

    C) Tropisches Klima

    Hohe Temperaturen und viel Niederschlag in jedem Monat sind typisch für das tropische Klima in Äquatornähe. Dort wächst der immergrüne Regenwald.

Zu den Reflexionsfragen

Offene Antworten. Für die SOLO-Einordnung: Ein Merkmal nennen entspricht unistrukturell, mehrere Merkmale verbinden multistrukturell, einen Zusammenhang begründen relational.

Zur Vermutung
Zwei Städte liegen fast auf demselben Breitengrad: eine an der Küste, eine tief im Landesinneren. Wie unterscheiden sich deiner Vermutung nach ihre Temperaturkurven? Das Meer speichert Wärme und gleicht aus: Küstenorte haben milde Winter und kühle Sommer, im Landesinneren sind die Ausschläge groß. Das nennt man maritimes und kontinentales Klima, und man sieht es sofort an der Form der roten Kurve.
Zur Erklärfrage
Erkläre in eigenen Worten, woran du im Klimadiagramm eine Trockenzeit erkennst.
Zur Transferfrage
Du willst im Winter in ein warmes Land reisen. Welche zwei Angaben im Klimadiagramm schaust du dir zuerst an?

Differenzierung und Hinweise

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Im Diagramm entsprechen 10 °C genau 20 mm Niederschlag. Liegt die blaue Kurve unter der roten, ist es trocken.

Zusatzaufgabe

Wähle Reykjavik und Singapur. Erkläre, warum beide Orte trotz sehr unterschiedlicher Temperatur keine Trockenzeit haben.

Klimanormale 1991–2020 (Open-Meteo/ERA5). Für Klasse 7 reicht die Zuordnung zu drei Zonen; die Walter/Lieth-Regel als Hilfe-Kasten.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04

Arbeitsblatt Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Vegetationszonen-Explorer

Klima- und Vegetationszonen

Name:

Datum:

Scannen öffnet das WerkzeugQR-Code zum Werkzeug

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Reise im Werkzeug zu den fünf Forschungsstationen und notiere Klima und Vegetationszone in der Tabelle.

Das kann ich danach

  • Ich kann die großen Vegetationszonen der Erde benennen und auf der Karte finden.
  • Ich kann erklären, wie Temperatur und Niederschlag die Vegetation bestimmen.
  • Ich kann für einen Ort vorhersagen, welche Vegetation dort wächst.

Meine Vermutung

Was entscheidet deiner Vermutung nach am stärksten darüber, ob an einem Ort Wald, Grasland oder Wüste wächst?

  • A) Die Bodenart
  • B) Temperatur und Niederschlag
  • C) Die Höhe über dem Meer

Aufgaben

Die Aufgaben steigen in drei Stufen an: Ein Merkmal kennen → Mehrere Schritte verbinden → Zusammenhänge begründen.

  1. 1

    Nenne die Vegetationszonen, die du auf einer Reise vom Äquator nach Sibirien durchquerst, in der richtigen Reihenfolge.AFB I · Ein Merkmal kennen

  2. 2

    Ordne zu jeder Station in der Tabelle das begrenzende Merkmal: Wärme oder Wasser. Begründe kurz.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

  3. 3

    Erkläre warum in der Sahara und in Sibirien kein Wald wächst, obwohl die Gründe ganz verschieden sind.AFB II · Zusammenhänge begründen

  4. 4

    Beurteile was mit der Vegetation in Mitteleuropa passieren könnte, wenn es zwei Grad wärmer und im Sommer trockener wird.AFB III · Zusammenhänge begründen

6

Trage ein: Fünf Forschungsstationen

StationJahrestemperatur (°C)Niederschlag (mm)VegetationszoneBegrenzt durch
Kongobecken
Sahara
Mittelmeer
Mitteleuropa
Sibirien
7

Schnellcheck. Kreuze die richtige Antwort an.

  1. 1. Wähle im Werkzeug die Station "Kongobecken" und öffne das Klimadiagramm. Welche Vegetationszone passt zu diesem Klima?

    • A) Tropische Zone - immergrüner Regenwald
    • B) Gemäßigte Zone - sommergrüner Laubwald
    • C) Kalte Zone - Tundra und Taiga
    • D) Subtropische Zone - Wüste
  2. 2. Was kennzeichnet das Klima der Sahara (subtropische Zone), das dort kaum Pflanzenwachstum erlaubt?

    • A) Sehr hohe Temperaturen und extrem wenig Niederschlag das ganze Jahr
    • B) Kalte Winter mit viel Schnee und kurze heiße Sommer
    • C) Ganzjährig gleichmäßig hohe Niederschläge
    • D) Vier ausgeprägte Jahreszeiten mit viel Regen im Frühling
  3. 3. Wie sind die Vegetationszonen vom Äquator zu den Polen angeordnet?

    • A) Tropischer Regenwald - Savanne/Wüste - gemäßigte Zone - Tundra
    • B) Tundra - gemäßigte Zone - Wüste - tropischer Regenwald
    • C) Gemäßigte Zone - Tundra - tropischer Regenwald - Wüste
    • D) Wüste - tropischer Regenwald - Tundra - gemäßigte Zone
  4. 4. Vergleiche im Werkzeug Sibirien und die Arktis. Was haben beide Stationen gemeinsam?

    • A) Sehr lange, kalte Winter, die das Pflanzenwachstum stark einschränken
    • B) Ganzjährig hohe Temperaturen über 20 Grad
    • C) Jährliche Niederschläge von mehr als 2000 mm
    • D) Keinen Frost im gesamten Jahr
  5. 5. Warum wächst in Mitteleuropa (gemäßigte Zone) sommergrüner Laubwald statt immergrünem Regenwald?

    • A) Weil es dort kühle Winter gibt, in denen kaum Wachstum möglich ist
    • B) Weil der Boden zu nährstoffreich für Regenwälder ist
    • C) Weil es dort ganzjährig zu wenig Regen fällt
    • D) Weil die Temperaturen das ganze Jahr über 25 Grad liegen

In eigenen Worten

Erkläre in eigenen Worten, warum man auf einer Reise vom Äquator zum Pol mehrere Vegetationszonen durchquert.

Wenn es an einem Ort in 50 Jahren zwei Grad wärmer und trockener ist: Welche Vegetationszone rückt näher? Begründe mit dem Werkzeug.

Weiterdenken: gemeinsam etwas Echtes machen

Plant einen Rundgang durch einen Botanischen Garten: drei Vegetationszonen, je eine Pflanze, und warum sie genau dort wächst.

Produkt: Rundgang-Poster. Für: Besucher:innen des Gartens.

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Pflanzen brauchen Wärme und Wasser. Fehlt eines davon, wächst kein Wald – egal wie viel vom anderen da ist.

Zusatzaufgabe

Klicke im Werkzeug auf einen Ort in den Anden oder im Himalaya. Erkläre, warum die Vegetationszonen dort „übereinander“ statt nebeneinander liegen.

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04https://geo-interaktiv.de/tools/vegetationszonen-explorer

Lösungsblatt · Für die Lehrkraft

Vegetationszonen-Explorer

Klima- und Vegetationszonen · Klasse 7/8 (BP 2016, 3.2.2)

Lernziel

Den Zusammenhang von Klima und Vegetationszonen der Erde herstellen.

Für die Lehrkraft

Zeitbedarf mit Werkzeug: etwa 30 Minuten

Arbeitsauftrag am Werkzeug

Reise im Werkzeug zu den fünf Forschungsstationen und notiere Klima und Vegetationszone in der Tabelle.

Lösungen und Erklärungen

  1. 1

    Nenne die Vegetationszonen, die du auf einer Reise vom Äquator nach Sibirien durchquerst, in der richtigen Reihenfolge.AFB I · Ein Merkmal kennen

    Erwartungshorizont: Tropischer Regenwald, Savanne, Wüste, Mittelmeervegetation, Laub-/Mischwald, Nadelwald (Taiga), ggf. Tundra.

  2. 2

    Ordne zu jeder Station in der Tabelle das begrenzende Merkmal: Wärme oder Wasser. Begründe kurz.AFB II · Mehrere Schritte verbinden

    Erwartungshorizont: Sahara: Wasser; Sibirien: Wärme; Kongo: keines; Mittelmeer: Wasser im Sommer; Mitteleuropa: Wärme im Winter.

  3. 3

    Erkläre warum in der Sahara und in Sibirien kein Wald wächst, obwohl die Gründe ganz verschieden sind.AFB II · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Sahara: zu wenig Niederschlag; Sibirien: zu kurze Wachstumsperiode/zu kalt (Taiga-Grenze, Permafrost); beide Male fehlt ein Wachstumsfaktor.

  4. 4

    Beurteile was mit der Vegetation in Mitteleuropa passieren könnte, wenn es zwei Grad wärmer und im Sommer trockener wird.AFB III · Zusammenhänge begründen

    Erwartungshorizont: Verschiebung nach Norden/oben, mehr trockenheitsverträgliche Arten, Mittelmeervegetation rückt näher; Fichte verliert, Eiche gewinnt.

6

Trage ein: Fünf Forschungsstationen

Tabelle: Werte aus dem Werkzeug; Vollständigkeit und Einheiten zählen, nicht die letzte Stelle.

Spalten der Tabelle auf dem Arbeitsblatt: Station · Jahrestemperatur (°C) · Niederschlag (mm) · Vegetationszone · Begrenzt durch

Kongobecken · Sahara · Mittelmeer · Mitteleuropa · Sibirien

Schnellcheck: Lösungen

  1. 1. Wähle im Werkzeug die Station "Kongobecken" und öffne das Klimadiagramm. Welche Vegetationszone passt zu diesem Klima?

    A) Tropische Zone - immergrüner Regenwald

    Im Kongobecken am Äquator sind Temperaturen und Niederschläge das ganze Jahr hoch - ideale Bedingungen für den tropischen Regenwald.

  2. 2. Was kennzeichnet das Klima der Sahara (subtropische Zone), das dort kaum Pflanzenwachstum erlaubt?

    A) Sehr hohe Temperaturen und extrem wenig Niederschlag das ganze Jahr

    In der Sahara fällt kaum Regen, und die Temperaturen sind extrem hoch. Ohne Wasser kann fast keine Vegetation überleben.

  3. 3. Wie sind die Vegetationszonen vom Äquator zu den Polen angeordnet?

    A) Tropischer Regenwald - Savanne/Wüste - gemäßigte Zone - Tundra

    Die Zonen folgen vor allem der Temperatur: Am Äquator ist es ganzjährig warm, zu den Polen hin werden die Temperaturen immer kühler. Auch der Niederschlag verändert sich von Zone zu Zone.

  4. 4. Vergleiche im Werkzeug Sibirien und die Arktis. Was haben beide Stationen gemeinsam?

    A) Sehr lange, kalte Winter, die das Pflanzenwachstum stark einschränken

    Sowohl Sibirien als auch die Arktis haben viele Monate mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Deshalb gibt es dort nur kälteresistente Pflanzen wie Nadelbäume oder Tundramoose.

  5. 5. Warum wächst in Mitteleuropa (gemäßigte Zone) sommergrüner Laubwald statt immergrünem Regenwald?

    A) Weil es dort kühle Winter gibt, in denen kaum Wachstum möglich ist

    In der gemäßigten Zone sinken die Temperaturen im Winter unter 0 Grad. Die Bäume werfen ihre Blätter ab, um Frost zu überstehen - im Gegensatz zum Regenwald, wo es nie Winter gibt.

Zu den Reflexionsfragen

Offene Antworten. Für die SOLO-Einordnung: Ein Merkmal nennen entspricht unistrukturell, mehrere Merkmale verbinden multistrukturell, einen Zusammenhang begründen relational.

Zur Vermutung
Was entscheidet deiner Vermutung nach am stärksten darüber, ob an einem Ort Wald, Grasland oder Wüste wächst? Temperatur und Niederschlag setzen den Rahmen: Wald braucht genug Wasser über das Jahr, Grasland kommt mit Trockenzeiten zurecht, Wüste bleibt, wo fast nichts fällt. Boden und Höhe verschieben die Grenzen, entscheiden aber nicht.
Zur Erklärfrage
Erkläre in eigenen Worten, warum man auf einer Reise vom Äquator zum Pol mehrere Vegetationszonen durchquert.
Zur Transferfrage
Wenn es an einem Ort in 50 Jahren zwei Grad wärmer und trockener ist: Welche Vegetationszone rückt näher? Begründe mit dem Werkzeug.

Differenzierung und Hinweise

Hilfe

Tipp zu Aufgabe 3: Pflanzen brauchen Wärme und Wasser. Fehlt eines davon, wächst kein Wald – egal wie viel vom anderen da ist.

Zusatzaufgabe

Klicke im Werkzeug auf einen Ort in den Anden oder im Himalaya. Erkläre, warum die Vegetationszonen dort „übereinander“ statt nebeneinander liegen.

Die Stationen decken die Klimazonen in Lehrbuchreihenfolge ab; Aufgabe 4 verbindet die Einheit mit dem Klimawandel (3.2.2).

Geographie interaktiv, Version 2026-09-04